Seit Anbeginn der Personalcomputer im privaten Rahmen, nutzten Sie magnetische, rotierende Scheiben, als Massenspeicher. Festplatten haben sich vom Aussehen her im Laufe der Zeit nur geringfügig verändert.
In der Größe gab es einige Varianten. Zeitweilig haben die Hersteller, um mehr auf den Platten speichern zu können die Scheiben vergrößert. So gab es zu zeiten Festplatten in 5,25 Zoll Baugröße. Dieser Ansatz erwies sich allerdings als Problematisch, da, je größer der Umfang der Scheibe war, es länger dauerte, bis sich der zu lesende Sektor unter den Lesekopf bewegte. Ganz zu schweigen von der mechanischen Herausforderung, die die rotierende Masse darstellt.
Ein weiterer Ansatz war es mehrere Scheiben übereinander zu stapeln und die Anzahl der Schreib-/ Leseköpfe zu vergrößern. Dieser Ansatz führte eine gewisse Zeitlang zu sehr großen und schweren Festplatten.
Mit den Jahren wurde die Speichertechnik immer weiter verfeinert. Es konnten dank präziserer Schreibköpfe, und veränderter Oberfläche auf den Scheiben immer mehr Daten auf der gleichen Fläche untergebracht werden. Außerdem wurde mit steigender Fertigungsgüte die Rotationsgeschwindigkeit bei einigen Festplatten bis auf ohrenbetäubende 15000 Umdrehungen pro Minute hoch getrieben. übliche Wohnzimmertaugliche Festplatten haben heute 7200 U/Min.
Im Moment durchzieht die Branche ein etwas größerer Umbruch, da eine recht beachtliche neue Technik einzug hält. Die Datendichte kann mit einer 'perpedicular recording' genannten Technik nochmals um etwa den Faktor fünf gesteigert werden. Dadurch kriegen die neuen Festplatten mehr Speicherkapazität und auch mehr Datentransfergeschwindigkeit, bei gleicher Drehzahl.