Eigebaut werden Festplatten entweder horizontal, meist mit der sichtbaren Platine nach unten, oder vertikal. Festplatten werden mit vier grobgewindigen PC- Schrauben in die Festplattenkäfige der Gehäuse geschraubt.
Bei SATA Festplatten wird ein SATA Stecker vom Mainboard aus, und ein Stromstecker vom Netzteil eingesteckt. Will man eine neue SATA/300 Festplatte an einem alten Mainboard anschließen, dass nur SATA/150 kennt kann es notwendig sein auf der Festplatte einen Jumper zu setzen, der das Speicherinterface der Platte auf den alten Standard zwingt.
Soll eine IDE oder PATA Platte angeschlossen werden, so sind in der Regel einige Jumpereinstellungen zu überprüfen. Es muss sichergestellt sein, dass der Kontroller mit einer Festplatte der entsprechenden Größe zurecht kommt. Wenn der Kontroller beispielsweise nur mit Platten bis zu einer Kapazität von 128 GByte umgehen kann, es sich aber um eine 200 GByte Platte handelt, so muss die mittels Jumper auf 128GByte beschränkt werden. Der restliche Speicher geht dann verloren.
Weiterhin muss bei Einbau einer Platte in ein System auf die sonstige Konfiguration des Computers geachtet werden. Wird die Platte als zweites Gerät an einem PATA- Kabel angeschlossen, so muss darauf geachtet werden, dass beide auf Cable select stehen. Sonst muss manuell sichergestellt werden, dass ein Gerät Master und das Andere Slave ist.
Notebooks lassen meistens auch den Austausch von Festplatten unter Eigenregie zu. Dazu ist in der Regel ein Deckel abzuschrauben, und die vorhandene Festplatte gegen die Neue zu tauschen. Nur sehr wenige Notebooks können zwei Festplatten aufnehmen.